Lauterach - 28.05.2004
4000 Euro und eine Waschmaschine für „Wegwerfkinder”
Gebrüder Weiss & Weiss Reisen unterstützen zwei Kinderheime in Moskau
Eine spontane Spendenaktion zu Gunsten von so genannten „Wegwerfkindern” in Moskau führten die Gebrüder-Weiss-Niederlassungen Lauterach und Memmingen durch.
Gleichzeitig sammelte das namensgleiche Reiseunternehmen Weiss Reisen für diese teils chronisch kranken und schwer behinderten Kinder, die auf der Straße ausgesetzt oder gleich direkt vor den Toren der Kinderheime abgegeben wurden. Bei Gebrüder Weiss sind insgesamt 3000 Euro zusammen gekommen, davon haben 900 Euro Schüler der Hauptschule Lustenau gespendet. Ca. 1000 Euro hat Weiss Reisen dazu gelegt.
Drei Mitarbeiter von Gebrüder Weiss – Ferdinand Schmedler, Wolfgang Krank und Elmar Kilga, sowie Josef Weiss, Juniorchef von Weiss Reisen, sind nach Moskau geflogen, um das Geld persönlich den Leiterinnen zweier Kinderheime zu übergeben. Im Heim Nr. 1, in dem ca. 70 Kinder im Alter von einem Jahr bis vier Jahren untergebracht sind, fehlt es vor allem an Schuhen, Lernmaterial und der Grundausstattung der Hausapotheke sowie an speziellen Medikamenten für die chronisch kranken Kinder.
Im Heim Nr. 10 bereiteten gerade die zahllosen Windeln der mehr als 60 Babies ein enormes Problem: Sie mussten von Hand gewaschen werden, denn eine Waschmaschine gab es nicht. Die vier Vorarlberger lösten dieses Problem auf der Stelle. Sie kauften ein solches Gerät und ließen es am gleichen Tag installieren.
Es war dies die zweite gemeinsame Spendenaktion der Firmen Gebrüder Weiss und Weiss Reisen für Wegwerfkinder in Moskau.
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